Its about your own competition

cc//Tomaso Baldessarini 

Hi folks,

heute geht wieder ein Blog Eintrag von mir online. Ich sammle hier Erfahrungen die mich und meine Fotografie in eine neue Richtung schieben. Es gibt viele Dinge, die man beachten muss, wenn man an neuen Orten ist um zu fotografieren. Wenn man Street-Photography betreibt braucht man Zeit, das ist auch der Grund wieso ich nun 4 Wochen hier bin. Man muss sich auf die Stadt oder den Ort wo man sich gerade befindet einlassen. Man ist ein Detektiv der jeden Millimeter einer Stadt genauer beleuchtet. Es ist durchaus anstrengend jeden Tag mehrere Kilometer in der visuellen Macht einer Stadt wie New York zu verbringen. Da kommen wir auch zu einem der wichtigsten Aspekte in dieser Form der Fotografie. Laufen, Laufen und nochmal Laufen dann stehen bleiben und ein paar Minuten die Umgebung, in der man sich gerade befindet zu untersuchen. Dann wieder und wieder laufen. In der Street-Photography geht es darum besondere Momente einzufangen, diese kommen oft unverhofft und man muss es schaffen die Kontrolle über sich abzugeben. Es ist wichtig seinem Gefühl und seiner Emotion zu folgen, an Dingen festzuhalten die einen persönlich interessieren und auch faszinieren. Wirklich planen kann man so ein Buch nicht, man muss lernen sich treiben zu lassen und genau zu beobachten. Diese unvorhersehbaren Situationen, diese besonderen Momente entstehen nur dann, wenn man sich treiben lässt und seinen Kopf ausschaltet und sein visuelles Herz sprechen lässt. Ich merke das es wichtig ist, sich keinem Druck auszusetzen. Immerhin finanziere ich das Projekt aus eigener Hand und möchte ein tolles Ergebnis liefern. Fotografiere was dich bewegt und folge dem Tunnel, in dem du dich befindest, das ist mein Ansatz dem ich die nächsten Wochen folgen werde. Im generellen sollte man wirklich seinen Visionen folgen und Projekte ohne Druck realisieren. Man sollte sie wirklich angehen und nicht immer über die Vor- und Nachteile eines solchen Vorhabens spekulieren. Niemand weis, ob das alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Man muss hart arbeiten und sich zwingen jeden Tag mit der Kamera vor die Tür zu gehen, auch wenn es 30 Grad im Schatten sind oder gerade ein Orkan über der Stadt wütet. Die Schönheit der Street-Fotografie ist das unverhoffte, diese kleinen Momente voller Glück, wenn man es geschafft hat tolle Bilder zu machen. Man muss sich aber daran gewöhnen, das es Tage geben wird, wo man ohne Ergebnis nachhause kommt, der Anspruch steigt mit jeden Tag und der Druck wächst. Man sollte aber trotzdem nie aufgeben, das gilt im Allgemeinen auch für alles andere im Leben. Niemals aufgeben, egal was andere sagen oder meinen zu wissen. Fotografie ist das persönlichste Medium um auszudrücken wie man die Welt und die Dinge sieht. Lasst euch dieses Gut und Glück nicht nehmen und ignoriert eure Ängste. Ängste sind kein guter Begleiter für deine persönliche Arbeit. Es kann nicht immer alles perfekt laufen, das wäre eine reine Lüge, wenn euch jemand sagt, das immer alles von Anfang an perfekt laufen muss. Fehler sind wichtig, man lernt aus seinen Fehlern um Dinge besser Zutun wenn man nur ehrlich zu sich selber ist. Ich bin dankbar das ich das hier gerade machen darf. Oft komme an meine Grenzen, was meine körperliche Verfassung angeht. Aber ich wachse mit dem Anspruch, jeden Tag bessere Fotos zu machen und Geschichten zu erzählen. Gestern war ich nochmal für ein paar Stunden in Manhattan unterwegs, ich lasse mich gerade einfach treiben und höre auf zu planen. Warum ich das hier alles schreibe, ganz einfach : Sich selbst zu fordern ist das beste was ihr machen könnt, ich gehe ganz ehrlich und offen mit allem um. Perfekte Menschen sind langweilig man weis sie können nicht perfekt sein, weil das keiner von uns ist. Euer, Tom

cc//Tomaso Baldessarini 

cc//Tomaso Baldessarini 

cc//Tomaso Baldessarini 

cc//Tomaso Baldessarini 

cc//Tomaso Baldessarini 

cc//Tomaso Baldessarini 

cc//Tomaso Baldessarini